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Alternative Therapien –

neue Heilungsmöglichkeiten

Verträgliche Materialien

Der Mensch ist ein sogenanntes „offenes System“. Das heißt, er reagiert auf Veränderungen, sowohl in seinem Organismus als auch in seiner Umwelt. So kann ein über Jahre problemlos verträgliches Material durch Veränderungen, etwa die Einnahme eines neuen Medikaments, plötzlich nicht mehr ins System passen. In diesem Fall reagiert der Körper mit einer Unverträglichkeit. Da es kein künstlich hergestelltes Material gibt, das zu 100 % biologisch kompatibel ist, lautet die Devise beim Zahnersatz immer, ein Material zu finden, das für den Patienten zur Zeit am besten verträglich ist.

Obwohl es also keine endgültige Sicherheit gibt, ob der Körper irgendwann auf ein bestimmtes Material mit einer Unverträglichkeit reagiert, ist eine Testung absolut empfehlenswert. Nur so können von vornherein unverträgliche Materialien ausgeschlossen und damit das Risiko von Folgeschäden und vor allem auch Folgekosten minimiert werden. Moderne umweltmedizinische Verfahren erlauben im Vorfeld einer Versorgung mit Zahnersatz eine sehr sichere Aussage über mögliche Sensibilisierungen und Unverträglichkeiten.

In der Mundhöhle sollten möglichst wenig unterschiedliche Materialien aufeinandertreffen. Deshalb ist es wichtig, bei jedem Zahnersatz ein Material zu wählen, das zum einen den aktuellen Anforderungen entspricht und zum anderen auch bei zukünftigen Versorgungen verwendet werden kann. Es gibt Legierungen, die aufgrund ihres 98 %-igen Edelmetallanteils besonders verträglich sind. Für Patienten mit einer Unverträglichkeit gegen Metall gibt es mittlerweile hochwertige Materialien aus Keramik und einem speziellen Kunststoff, die kaum noch Wünsche offen lassen.