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Hierzu gibt es labortechnische und physikalische Methoden, um eine Materialverträglichkeit für jedes Individuum zu ermitteln.
Moderne umweltmedizinische Verfahren erlauben mit hoher Treffsicherheit bereits im Vorfeld einer Versorgung eine Aussage über die mögliche Sensibilisierung gegenüber bestimmten Materialien. So können vor einer definitiven Versorgung der Gebrauch eines von vorne herein unverträglichen Materials ausgeschlossen und Folgeschäden und vor allem Folgekosten vermieden werden.
Bei jeder anstehenden neuen Versorgung sollte man sich darüber im Klaren sein, ob und was in den nächsten Jahren eventuell noch an Zahnersatz anstehen könnte. Daraufhin kann man zum jetzigen Versorgungszeitpunkt bereits ein Material auswählen, das den zur Zeit notwendigen Anforderungen entspricht, das aber auch bei zukünftigen Arbeiten verwendet werden kann. Insbesondere dann, wenn diese Arbeiten möglicherweise umfangreicher ausfallen wie die zur Zeit anstehende Versorgung. So erreicht man, dass der »Gemischtwarenladen« im Mund verschwindet.
Es gibt Legierungen (Metallgemenge zur Herstellung von Zahnersatz), die allen Anforderungen gerecht werden. Diese bestehen in der Regel zu ca. 98 % Edelmetallen. Sie sollten möglichst wenig »unreine« Metalle enthalten, weil diese erfahrungsgemäß die Unverträglichkeit für eine Legierung erhöhen. Lassen sich für einen Menschen keine verträglichen Metalllegierungen finden, muss auf metallfreie Materialien ausgewichen werden.
Auch die Labormedizin entwickelt sich immer weiter und wir haben heute großartige Möglichkeiten, Unverträglichkeiten von Materialien allein über eine Blutuntersuchung fest zu stellen. Notwendig hierzu ist lediglich eine Blutentnahme und die Kenntnis über die Stoffe, die der Patient im Mund hat.
Untersucht wird die Reaktion einer bestimmten Art der Lymphozyten (=Blutkörperchen) auf das zu testende Material.
Schlägt der Test positiv an, besteht bei dem Patienten eine so genannte Typ-IV Allergie. Diese ist im Sinne der Einteilung der Allergien eine nachgewiesene Unverträglichkeit gegen den getesteten Werkstoff. Dieses Verfahren ist wesentlich genauer wie der so genannte Epicutan-Test, bei dem die zu testenden Substanzen den Patienten auf den Rücken oder die innere Oberarmhaut geklebt werden.
Studium der Zahnmedizin und Approbation 1989, Promotion 1990.
Postgraduierte Ausbildung an der Universty of Miami in Implantologie, Chirurgie.
Div. Vorträge, Kurse und wissenschaftliche Publikationen national und international.
Weiterbildungen in:
Umweltzahnmedizin, part. Studium der Osteopathie, Appl. Kinesiologie, Manualtherapie, Akupunktur, Homöopathie, CMD-Therapie, Cranio-Sacral-Therapie, ganzheitl. Therapien.
Niederlassung in eigener Praxis mit eigenem Dentallabor 1992.
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