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CMD / Funktionstherapie

Von Schienentherapie bis Osteopathie

Die Funktions- / Schienentherapie findet Anwendung bei der Diagnostik von Funktionsstörungen des Kauorgans. Kiefergelenke, Kopfgelenke und damit zusammenhängenden orthopädischen Funktionsstörungen. Diese Störungen werden zusammenfassend auch als craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet. Folgende Symptome sind typische primäre Anzeichen für eine CMD:

  • Zähneknirschen, meist im Schlaf und in Zeiten besonders hoher Anspannung
  • Wiederkehrende Schmerzen am Kopf oder im Gesicht
  • Knacken der Kiefergelenke, oft in Verbindung mit Bewegungseinschränkungen
  • Ungleichmäßige oder nicht-symmetrische Bewegung des Unterkiefer
  • Kopfschmerzen / Nackenschmerzen / Rückenschmerzen
  • Tinitus
  • Augenprobleme

Oft erkennt auch der Orthopäde, Physiotherapeut, Osteopath, Chiropraktiker und Allgemeinmediziner, dass hier die wirkliche Ursache von diversen Problemen und Schmerzen ist. Ein schiefes Kiefergelenk kann zum Beispiel das Becken verstellen.

Neben Karies und Parodontalerkrankungen zählen craniomandibulare Dysfunktionen (CMD) zu den häufigsten Krankheitsbildern in der Zahnmedizin. Die Funktionstherapie kuriert CMD vor allem durch die Entspannung und Entlastung der betroffenen Muskeln, Gelenke und Zähne, etwa mithilfe speziell angepasster Schienen oder Akupunktur. Bei Bedarf können entzündungshemmende Medikamente die Behandlung zusätzlich unterstützen.

Sport-Tuning-Schiene

Auch Hochleistungssportler benötigen eine CMD-Therapie, um echte Höchstleistungen bringen zu können. Sie entlastet das Kiefergelenk / Halswirbelsäule / Brustwirbelsäule / Lendenwirbelsäule / Augen System und erhöht damit die Leistung.

Beste Beispiele sind unsere Sportler bei der Olympiade 2012 in London, internationale Profifussballer, DLV-Leichtathleten, wie auch viele andere Patienten von uns die wir mit Schienen behandeln.

Alternative Therapien – neue Heilungsmöglichkeiten

Osteopathie 

In der Osteopathie wird der gesamte Organismus als Einheit betrachtet. Die Körperstruktur beeinflusst die Körperfunktion und umgekehrt. Da Störungen in einem Bereich des Körpers sich auf andere Bereiche auswirken, lassen sich durch die Behandlung des Bewegungsapparats auch organische Erkrankungen beheben.

Grundsätzlich wird dem Körper die Fähigkeit zugeschrieben, gestörte Vorgänge selbst zu regulieren und sich so selbst zu heilen. Der in Osteopathie geschulte Arzt kann die Ursache der Störung erkennen und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers bzw. unterstützt den Organismus darin, seine normale Funktion wiederherzustellen. Um eine solche Diagnose stellen zu können, sind fundierte Kenntnisse der Anatomie und Physiologie nötig sowie ein sehr feines Tastvermögen zur Ermittlung der Spannung in Muskeln, Knochen und Gelenken. 

Da der Schädel aus einzelnen Knochen besteht, wirken sich ein falscher Biss oder nächtliches Knirschen und Pressen auf die gesamte Körperhaltung aus. Umgekehrt können Funktionsstörungen auch von den Füßen über die Wirbelsäule bis an Zähne und Kiefer weitergegeben werden. Die Funktionsdiagnostik und Therapie schafft hier Abhilfe, etwa wenn vor dem Zahnersatz oder dem Einsetzen einer Krone bzw. Brücke überprüft werden muss, ob eine solche Störung vorliegt. Manchmal genügt bereits eine therapeutische Osteopathie-Sitzung, um die wesentlichen Vorgänge der Selbstregulation in Gang zu bringen. Eine spezielle Beißschiene kann diesen Effekt unterstützen.